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Jeder kennt das Gefühl vor einer Kreuzung zu stehen und nicht mehr zu wissen, wohin man gehen will beziehungsweise muss (das hängt von der jeweiligen Perspektive ab). Nach langem Überlegen entscheidet man sich dann für einen Weg. Wenn dieser aber nach einiger Zeit holprig wird und immer schmaler, kommen einem die Zweifel, ob an der Überlegung alles richtig wahr. Man sucht nach Fehlern in seinen Gedankengängen: ‚Warum habe ich mich für diesen Weg entschieden?‘ ‚Was führte zu meiner Täuschung?‘ Mit diesen Gedanken plagt man sich dann weiter diesen mittlerweile fast unbegehbaren Weg wentlang.

Endlich fasst man den Entschluss diesen Weg abzubrechen und dreht sich um. Was man aber dort sieht, ist nicht der Weg zurück sondern nur noch einen riesigen Wald in den nicht einmal ein Weg hinen zu führen scheint.

An diesem Punkt angelangt, bleibt einem nur noch die Möglichkeit an Ort und Stelle ein Zelt aufzuschlagen und zu warten, dass einen ein hilfsbereiter Mensch an die Hand nimmt und einem einen Weg wieder hinaus aus dieser Situation zeigt.

Auf genau diesen Menschen muss man warten.