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Nachdem ich mir heute mal aus langer Weile mal ein paar Bundestagsdebatten angesehen habe und ich mir den letzten Wahlgang in Schleswig-Holstein angesehen habe, bin ich nur zu einem Entschluss gekommen. Meine Zeit bekommt ihr nicht mehr um zur Wahlurne zu laufen! Wofür auch?

Sicher werden jetzt genügend Stimmen sagen: „Wählen ist deine Pflicht als Demokrat!“ „Wer nicht wählen geht, darf sich auch nicht beschweren!“ „Du sorgst dafür, dass extreme Parteien an Stimmen gewinnen.“ und noch vieles mehr. (ich bin gern bereit noch weitere Thesen aufzunehmen wenn ich noch welche zugestellt bekomme)

Wenn man sich aber einmal vor Augen führt, wie so ein Wahlkampf gestaltet wird, wirft sich mir die Frage auf: „Wähle ich Gesichter oder Parteien?“ Wir lesen Versprechen auf Plakaten und ein Gesicht darüber. „Das is einGuter, den brauchen wir in der Politik, der weiss wie das Land zu regieren ist!“ „Gut,“ sag ich, „aber was für ein Programm hat er denn mit seiner Partei?“ Diese Frage kann mir dann wohl kaum noch einer beantworten. Wir beschäftigen uns mit den Plakaten und nehmen Sympatien als Leitfaden für unsere Wahlentscheidung. Welche Partei, oder welches Programm dahinter steht ist uns doch gleich.

In den USA hat es schon erschreckendere Ausmaße angenommen. Oder wer glaubt bitte, das Arnold Schwarzenegger ein echt guter Politiker ist und deshalb als Senator aufgestellt wurde? Er ist ein berühmtes Gesicht, mehr nicht. Die Menschen wählen den Terminator nicht den Politker Arnold Schwarzenegger.

Und wir folgen diesem Beispiel auf Schritt und Tritt. Sicher haben wir noch keine Medienstars an Führungspositionen in der Politik, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis die erste Partei diesen Schritt wagt. Ich möchte mal behaupten, wenn Mario Barth als Kanzlerkandidat egal für welche Partei antreten würde, es würde einen klaren Wahlerfolg eben dieser Partei geben, egal was für ein Programm sie verfolgt. „Ach die setzten sich für Kinderarbeit ein? Naja aber ich find doch den Mario so toll, den will ich als Kanzler!“ oder man weiss darüber einfach nix, Mario Barth reicht aus als Argument!

In solch einer Populistendiktatur sehe ich keinen Grund mehr auch nur den Fuss vor die Tür zu setzen um zur Wahl zu gehen!!!!

Wählt Parteien mit ihren Programmen, wenn ihr denkt, dass diese auch gewillt ist ihr Progamm durchzusetzen! alles andere ist reine Zeitverschwendung und Beschäftigungstherapie. Daswäre für mich der erste Schritt zur Demokratie!

Ein ehrlich gemeintes „Danke“ verändert die Welt.

Leider ist dieses Wort wohl nicht gerade leicht auszusprechen, wobei ich keinerlei Probleme bei der Aussprache feststellen konnte. Selbst Menschen die nur gebrochen deutsch sprechen, schaffen es. Also muss es wohl sein, dass man es nicht sagen will?

Warum sollte man das nicht wollen? Fünf Buchstaben ausgesprochen in weniger als einer Sekunde. Zeitverschwendung ist es also auch nicht. Aber irgendwie verschwindet es immer mehr in unserem Alltag.

Es könnte Bequemlichkeit sein, wir nehmen die Welt heut als zu selbstverständlich hin. Es ist halt so. „Danke“ hat da keinen Platz.

Nehmen wir das Leben also als großes Rollenspiel. Jedem wird eine Rolle zugeteilt, diese hat er dann zu spielen und tut es auch. Der eine etwas besser der andere etwas schlechter. Aber jeder erfüllt seine Aufgabe. Alles selbstverständlich. Da braucht man auch nicht mehr „Danke“ sagen, es ist seine Rolle die er spielt.

‚Danke‘ und ‚Danke‘ sind dann auch noch einmal zu unterscheiden. Es gibt es in der höflichkeitsfloskel: „Vielen Dank“, aber meinen wir das auch wirklich? Wann sagen wir „Danke“ und wann meinen wir es auch?

Mit echter Dankbarkeit, kann man viel Gutes tun. Man hilft einem Menschen zufriedener mit sich selbst zu sein und will man das nicht auch selbst? Ebenfalls gibt einem der Gedanke daran wirklich Hilfreich gewesen zu sein eine innere Kraft und motiviert weiter zu machen. Wenn man aber denkt, dass es eh Sinnlos war, resigniert man und fragt sich warum eigentlich? All das kann das kleine Wort bestimmen.

Manchmal sollte man auch einmal über selbstverständliche Dinge seine Dankbarkeit ausdrücken, dann ist das Leben gleich für jeden viel angenehmer.