Poem

Und da ist sie wieder.
Ich schließe die Tür. Das Schloss rastet ein.
Ich höre noch die Schritte, wie sie die Stufen im Treppenhaus hinabschreiten.
Der Raum riesig und leer. Ich setze mich, starre an die Wand.
Was war das? Was wird das?
Gedanken vernichten. Sie kommen zurück.
Schlafen? Kann ich noch nicht.
Auf bleiben? Will ich nicht mehr, ich bin müde.

Blicke ich auf mich, sehe ich eine Baustelle. Der Spiegel muss mal geputzt werden.
Ein müder Blick kommt mir entgegen. Ich sollte doch schlafen gehen.
Wieder diese Gedanken. Wohin? Warum? Alles gut?
Nein, eigentlich nicht.
Obwohl, eigentlich doch.
Es war doch schön. Und nun ist es…
Wie sollte es sein? Anders auf jeden Fall.

Ich spüre die Schwäche. Das Bett ist bequem.
Augen zu, ein Bild. Wunderschön.
Ich muss lächeln. Könnte weinen.
Ich bleibe beim Lächeln.
Ich bin kurz vor dem Einschlafen,
und da ist sie wieder,
diese eine Frage nach dem Warum?
Doch nur ich kann diese Frage beantworten. Warum tue ich es dann nicht?
Dann wird es dunkel. Gute Nacht

1

Eines Nachts stand ich am Fenster

Ich sah die Lichter der Stadt

Die ganze Nacht stand ich am Fenster

Das nur wegen der Lichter der Stadt

Ein Gedanke flog vorbei

Er verschwindet im Licht der Stadt

Ob er wohl wichtig war

Nicht so wichtig wie das Licht der Stadt

Keine Müdigkeit

Nur die Lichter der Stadt

Die Sonne geht auf

Mit ihr erlöschen die Lichter der Stadt