Danke

Ein ehrlich gemeintes „Danke“ verändert die Welt.

Leider ist dieses Wort wohl nicht gerade leicht auszusprechen, wobei ich keinerlei Probleme bei der Aussprache feststellen konnte. Selbst Menschen die nur gebrochen deutsch sprechen, schaffen es. Also muss es wohl sein, dass man es nicht sagen will?

Warum sollte man das nicht wollen? Fünf Buchstaben ausgesprochen in weniger als einer Sekunde. Zeitverschwendung ist es also auch nicht. Aber irgendwie verschwindet es immer mehr in unserem Alltag.

Es könnte Bequemlichkeit sein, wir nehmen die Welt heut als zu selbstverständlich hin. Es ist halt so. „Danke“ hat da keinen Platz.

Nehmen wir das Leben also als großes Rollenspiel. Jedem wird eine Rolle zugeteilt, diese hat er dann zu spielen und tut es auch. Der eine etwas besser der andere etwas schlechter. Aber jeder erfüllt seine Aufgabe. Alles selbstverständlich. Da braucht man auch nicht mehr „Danke“ sagen, es ist seine Rolle die er spielt.

‚Danke‘ und ‚Danke‘ sind dann auch noch einmal zu unterscheiden. Es gibt es in der höflichkeitsfloskel: „Vielen Dank“, aber meinen wir das auch wirklich? Wann sagen wir „Danke“ und wann meinen wir es auch?

Mit echter Dankbarkeit, kann man viel Gutes tun. Man hilft einem Menschen zufriedener mit sich selbst zu sein und will man das nicht auch selbst? Ebenfalls gibt einem der Gedanke daran wirklich Hilfreich gewesen zu sein eine innere Kraft und motiviert weiter zu machen. Wenn man aber denkt, dass es eh Sinnlos war, resigniert man und fragt sich warum eigentlich? All das kann das kleine Wort bestimmen.

Manchmal sollte man auch einmal über selbstverständliche Dinge seine Dankbarkeit ausdrücken, dann ist das Leben gleich für jeden viel angenehmer.