Love

Liebe Dich selbst!!!! liest man überall.

Selbstakzeptanz als Allheilmittel.

Was aber, wenn man mit sich unzufrieden ist? Nicht nur weil andere es sagen, sondern weil man es selbst merkt? Was ist, wenn diese Art die man lieben soll Menschen verletzt, die man gern hat? Wie oft verzeihen sie dir?

Manchmal ist Reden nur Silber und Schweigen Gold…manchmal schweigt man im falschen Augenblick und ehe man realisiert, was geschehen ist, ist es vorbei und es bleibt nur noch die Flucht…kann man das an sich lieben lernen?

Der Gedanke immer im falschen Moment zu schweigen frisst an einem…bis es nicht mehr geht. Wovor hat man Angst wenn man Worte los wird? Welche Worte sind einem welche Konsequenzen wert? Für einen Angsthasen leider nicht sehr viel. Dadurch tut man Menschen weh, die einem sehr viel bedeuten. Allein der Gedanke, in diesem Moment falsch reagiert zu haben nagt an der Seele. Der Vorwurf reisst sie dann entzwei. Er ist gerechtfertigt und tut trotzdem weh. So will man nicht sein und jeder, der einem anderes erzählen will, irrt sich gewaltig.

MAN KANN KEINE ART AN SICH MÖGEN, DIE MAN SELBST AN ANDEREN VERACHTET!!!

Heute konnte ich ihr einfach nicht widerstehen.

Ich musste sie haben.

Also nahm ich sie mir.

Nun gehört sie mir.

Sie ist so traumhaft schön.

Sie war die schönste unter ihnen.

Nun ist sie bei mir.

Sie erinnert mich an wen.

Vielleicht hab ich sie deshalb geholt.

Ich denke noch oft daran.

Sie dient mir nun als Erinnerung.

Es war schön.

Es hätte noch schöner werden können.

Sie ist so traumhaft schön.

Mögest du für sie blühen.

 

 

 

Kaum war es zu Ende, war sie auch schon da. Diese Ameise in seinem Kopf und da ist sie bis heute.

Als er die Augen auf macht, merkt die Ameise das und beginnt sofort wieder auf sich aufmerksam zu machen. Sie krabbelt aus ihrem Nest, dass sie sich im laufe der Zeit eingerichtet hat und wandert durch seinen Kopf. Jeden einzelnen Schritt ihrer sechs Beine spürt er. Er weiss schon jetzt, als er sich im Spiegel ansieht, sie wird heut wieder den ganzen Tag in seinem Kopf umherwandern. So geht das schon die letzten Wochen.

Im Internet hat er sich informiert, wie man eine Ameise aus seinem Kopf bekommt, aber alle Methoden, die er fand halfen nicht. Die Ameise ist immernoch in seinem Kopf und wandert umher. Jegliche Versuche mal einen klaren Gedanken zu fassen, werden von dem Pochen der kleinen Beine gestört. Sie hat mittlerweile seinen Tagesablauf fest im Griff. Am schlimmsten wird es wenn er abends zu Ruhe kommt, dann wird sie noch einmal richtig aktiv. Sie scheint dann durch die Windungen zu Hüpfen und das Pochen wird zeitweise unerträglich. Müde scheint sie nie zu werden. Sie schläft immer heimlich, wenn er es geschafft hat einmal einzuschlafen. Doch lange schläft sie nicht. Schon bald wieder weckt sie ihn mit ihrem gepoche. Er wacht erschrocken auf, schaut sich um und stellt wieder einmal fest, es hat sich immernoch nichts verändert und diese Ameise ist auch immernoch da.

‚Wie alt kann wohl so eine Ameise werden? Ich hoffe für mich nicht so alt.‘ laut Lexikon werden Ameisen bis zu 6 Jahre alt. ‚Na das kann ja heiter werden!‘

Ich habe etwas Wichtiges verloren.

Zu dumm nur, dass ich nicht genau weiss, was passiert ist.

Wenn ich doch nur wüsste, wo es ist.

Weiss jemand einen Rat?

Wo soll ich suchen?

.

Ich habe etwas Wichtiges verloren.

Ich hänge wirklich sehr an ihm.

Wenn ich doch nur wüsste, warum es weg ist.

Weiss jemand einen Rat?

Wie soll ich es finden?

.

Ich habe etwas Wichtiges verloren.

Ohne es, geht es mir schlecht.

Wenn ich doch nur wüsste, was ich machen soll.

Weiss jemand einen Rat?

Was soll ich tun?

.

Ich habe etwas Wichtiges verloren.

Aber ich will es zurück!

 

Wenn sich das Herz gegen den Verstand auflehnt gibt es einen inneren Konflikt, aus dem es schwer ist wieder herauszukommen. Man denkt darüber nach, auf wen man hören sollte, aber die Antwort bleibt verborgen.

Man versucht einen klaren Kopf zu behalten, aber sobald bestimmte Gedanken durch ihn hindurchströmen, ist es vorbei. Die Folge sind Resignation und Depression. Man steht vor einer Wand die unerreichbar hoch scheint, um sie einzureissen fehlt das Werkzeug und um sie zu erklettern die Kraft.

Man versucht nicht mehr darüber nachzudenken, doch je mehr man es versucht desto schlimmer wird es.

Man dreht sich im Kreis.

Man verucht mit der Situation klar zu kommen.

Man versucht sich abzulenken.

Man fragt sich wieder einmal: „Was jetzt?“